diskurs film Verlag
diskurs film - Kompetenz in Medienwissenschaft

df.10 (2007)

Klaus Kanzog:

Grundkurs Filmsemiotik

285 S., 102 s/w-Fotos

ISBN 978-3-926372-10-9

23,50 € [D]

 

Zum Inhalt:

 

Nach der Einführung in die Filmphilologie (df.4, 2. Aufl. 1997) und dem Grundkurs Filmrhetorik (df.9, 2001) schließt der Grundkurs Filmsemiotik als dritter Band eine ›Trilogie‹ ab, die aus drei Perspektiven das analytische Sehen von Filmen zu erleichtern versucht.

Auch beim Grundkurs Filmsemiotik führen Ausgangsdefinitionen, Leitgedanken, Schemata und Modelle zu den zentralen Aspekten des Gegenstands, und wiederum sind die ausgewählten signifikanten Beispiele so angelegt, daß sie auch im Unterricht, in Vorlesungen und Übungen hilfreich sein können, semiotische Probleme demonstrativ zu erhellen. Damit hat sich der Grundkurs Filmsemiotik das Ziel gesetzt, vielfach noch bestehende Vorurteile gegen die Semiotik abzubauen und die Filmsemiotik – hier im wesentlichen gestützt auf Charles S. Peirce – als ein propädeutisches Instrumentarium zu erkennen, das in erster Linie der Vergegenwärtigung der Filmästhetik und ihrer Wahrnehmungsbedingungen, der kritischen Reflexion von Bedeutungszuweisungen und dem Verständnis filmischer Zeichenpraxis dient.

Die exemplarischen Filmbeispiele reichen dabei von ›Klassikern‹ wie Panzerkreuzer Potemkin und Psycho über ›Propagandafilme‹ wie Kolberg und Kinohits wie James Bond 007 jagt Dr. No bis hin zu neueren Filmen, die mit Erzählkonventionen brechen, wie Lost Highway. Die im Literaturverzeichnis zusammengefasste Basisliteratur bahnt den Weg durch die kaum noch überschaubaren Forschungsergebnisse, und ein detailliert ausgearbeitetes Sach- und Begriffsregister ermöglicht die terminologische Orientierung.